Fast alle Brautpaare treffen sich zu einem kurzen Kennenlernen, bevor wir in eine intensive Planung starten. Dabei darf ich euch richtig viele Löcher in den Bauch fragen und eure ganz persönlichen Eigenarten, kleine Macken und Geheimnisse erfahren. Am Ende weiß ich super viel über euch und ihr fast gar nichts über mich. Eigentlich unfair oder? Wer gern auch lustige und vielleicht unnütze Kleinigkeiten über mich wissen will, für den kommen hier 20 Fakten zum Schmunzeln:

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...und Ring frei für Runde 2. Natürlich muss jetzt auch Caro da durch und 20 lustige Fakten und scheinbar unnützes Wissen über sich preisgeben, so wie ihr das ja auch alle dürft, wenn ihr zusammen im Gespräch sitzt. Los gehts:

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Da ist er: kein Feiertag, aber einer der durch Medien und Presse geht wie Weihnachten und eine Erwartungshaltung wie eine Lawine vor sich herrollt. Vor allem Blumenläden, Juweliere und die großen Duftfabriken werden unter dieser begraben. Warum eigentlich? Oft folgen doch nur lange Gesichter, wenn es kein oder gar das falsche Present gibt oder sich Paare auf der Fahrt zum überfüllten Italiener im Auto schnell noch einen handfesten Streit liefern. Der Druck sich ausgerechnet an diesem Tag des Jahres (der rein vom Monat und der absehbaren Wetterlage wenig Romantik verspricht) die rosarote Brille aufzusetzen, scheint daher in der Tat gewöhnungsbedürftig.

Ich finde dennoch, dass ein Feiertag für die Liebe Sinn macht, aber vielleicht anders als ihr denkt.

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Oh wie – es ist November. Wie konnte denn das passieren. Standen wir gestern nicht noch auf der Hochzeitsmesse im Januar und das vor einer tollen Saison 2018?
Ach was haben wir uns alles vorgenommen und davon und noch viel mehr umgesetzt. Und zwischen Zeremonien planen, ausarbeiten, schreiben und gestalten (und mit euch Anstoßen) immer wieder das Versprechen an mein Gewissen: „Sobald Nebensaison ist, gehen wir das an“.

Doch wo ist diese Nebensaison hin, wenn man sie braucht? Früher - im guten alten „Früher“ da wurde zwischen Mai und September geheiratet und gefühlt war mein Freundeskreis immer der Meinung, dass ich mich im Winter zu Tode langweile und meinen Arbeitseifer an der Weihnachtsdeko auslasse.

Doch irgendwie hat sich das geändert. Genau wie meine Weihnachtsdeko. Von Saison kann lang nicht mehr die Rede sein und in den wenigen Wochen in denen mal nicht Ja zum Traumpartner gesagt wird, sagt ihr Ja zu uns (*juhu*) und das heißt viele Kennenlern- und Traugespräche.

Ich schweife ab. Was will ich euch eigentlich erzählen?
Ich stelle einfach fest, dass die Arbeit nicht weniger wird und das ist mega. Denn das heißt, wir dürfen immer erfolgreicher und auch professioneller das machen, was wir wirklich lieben. Zudem wächst das Team und auch das heißt jede Menge Arbeit – eine die mir unglaublich Spaß macht, denn mit Franzi und Amanda sind wir 2018 ja einfach mal so aus dem nichts um das doppelte gewachsen. Fetzt. Vor allem, weil die Mädels fetzen. Klar, träumt man dann manchmal groß, aber die drei machen es auch niemandem leicht da anzuknüpfen. Das Team wird also vorerst so bleiben und das ist auch verdammt gut so. Denn die sind verdammt gut. Bei den Feedbacks die alle so bekommen, weiß ich manchmal nicht ob ich vor Neid oder Stolz platzen soll. Da hab ich wohl was richtig gemacht.
 
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Und nun was, was völlig unprofessionell ist und vielleicht gar nicht hier her gehört und doch irgendwo mal gesagt werden muss. Ich hab neben dem tollsten Team auch die tollste Familie der Welt. Denn mein großer Schatz hat dieses Jahr mal eben sein Navi auf der Karrierelaufbahn ausgeschaltet und einen absolut neuen Weg eingeschlagen. Das war toll und ist vor allem für meine Kalorienbilanz eine Katastrophe, wo er doch jetzt lieber Schokolade statt Hausarbeiten jongliert. Mein kleiner Schatz hat ebenfalls die allerersten Schritte auf diesem ominösen Weg gemacht. Der ein oder andere hat es mitbekommen. Wir haben dieses Jahr auch ein Familienfest geplant und zwar ihre Einschulung. Doch ein unproblematischer Schulstart sieht leider anders aus. Also wurden neben dem herbstlichen Messetreiben und Angebote für 2019 rausschicken auch noch mal eben ganz andere Igel gekämmt. Die Muttis und auch Papis (oder engagierten Patentanten und –onkel) unter euch, können sich vielleicht vorstellen, dass das die ein oder andere schlaflose Nacht und am Tag viel Zeit und Nerven gekostet hat. Nun habt ihr eine leise Ahnung, wie oft da der Familienrat übers Jahr tagen musste und das nicht wenige Dienste verschoben wurden, auch immer auf Rücksicht auf meinen sehr Wochenend- und Sommerbetonten Traumberuf.

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Von den am Anfang zitierten Freunden, die mich mal belächelt haben, sind auch nicht mehr alle da. Zu oft wurden Grillpartys abgesagt und blieben Whats App unbeantwortet, weil sie im Strudel des alltäglichen Wahnsinns untergegangen sind. Asche auf mein Haupt. Den Kurs „Prioritäten setzen“ hab ich wohl auch dieses Jahr nicht zwischen die ganzen anderen wichtigen Sachen geschoben bekommen. Schade manchmal und doch wohl der Lauf der Zeit. Schmunzelnd denke ich an die beliebte Floskel die ich dann oft gerade eben von den Freunden die geblieben sind verständnisvoll hören darf. Selbstständig – das heißt selbst und ständig. Und während ich das schreibe, klingelt ein Brautpaar. Es ist natürlich nach acht Uhr am Abend und ich geh ran. Wie immer. (Wisst ihr das ich manchmal, aus Angst einen Termin vergessen zu haben, lieber nicht an die Türklingel gehen mag?)

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Kein Wunder, dass mir gar nicht aufgefallen ist, wie die letzten Monate an uns vorbeigezogen – ach was sag ich – gerast sind.
Geht euch das auch manchmal so? Das man gar nicht so schnell im Kalender blättern kann, wie man müsste?

Und schon steht also das Jahr 2019 vor der Tür und mit ihm schon gaaaanz viele Brautpaare. Denn ihr seid der Hammer. Mehr als die Hälfte aller Termine für das kommende Jahr sind schon weg und auch die ganz frühen Vögel waren schon da und haben die ersten 2020 Hochzeitstage mit uns klargemacht. Die Hochzeiten sind ein riesengroßer Teil meines Lebens geworden. Darum ist es manchmal auch so schwer einen Strich zwischen „beruflich“ und „privat“ zu ziehen. Schließlich teilt ihr ja auch mit mir (und meinen Mädels) eure schönsten, intimsten, persönlichsten und vor allem privaten Momente und damit auch eine einmalige Zeit in eurem Leben. Darum dachte ich, mach ich heute mal das Nähkästchen auf (warum das so heißt muss ich auch mal noch googeln) und erzähl euch kurz, warum ihr vielleicht manchmal etwas länger als gewohnt auf eine Mail warten musstet oder wir das ein oder andere Projekt doch noch auf sich warten lässt. Klingt fast schon ein bisschen wie ein Jahresrückblick.
 
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Liegt vielleicht an der Jahreszeit. Da wird man ja manchmal melancholisch, oder komisch – oder auch einfach nur dankbar. Das nicht alles selbstverständlich ist, wusste ich zwar auch schon Anfang des Jahres. Elf Monate später aber, weiß ich noch einmal mehr, wie glücklich ich mich schätzen darf, dass machen zu dürfen, was ich liebe und umgeben zu sein von so viel Liebe. (Boah kitschig!) Egal ob tolle Kunden (ich hasse dieses Wort – viel lieber sag ich MEINE Brautpaare), der Familie, aber auch den Kollegen aus der Region und natürlich auch den vielen Menschen, auf allen Kanälen, die viel mehr sind als nur eine Zahl. Danke, dass ihr dabei seid und mit uns ein Stückchen unseres Traums lebt und verwirklicht. Ich wünsch aber noch kein frohes Neues. Das kommt dann später. Mit all den guten Vorsätzen. Seid ihr gespannt? Verratet mir doch gern schon eure. Vielleicht gehört ja heiraten dazu. Dann hoffentlich nur mit uns.
Auf Bald.

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